Energiewende Freistrom Stromspeicher

Jedes Haus wird zum Kraftwerk – Das Energie-Betriebssystem von Caterva

Jedes Haus wird zum Kraftwerk

Caterva möchte jedes Haus zum Kraftwerk machen und damit einen großen Beitrag zur Energiewende leisten.

Das intelligente Speicherkonzept

Dieses Interview wurde im Rahmen der Intersolar 2017 geführt. Das Speicher-Betriebssystem der Caterva wird für immer mehr Solarstromspeicher verwendet. Anlässlich dieser Verbreitung stellt sich die Frage, ob Caterva ein Speicherhersteller ist oder doch eher ein IT-Spezialist, denn erst durch die Kombination von IT und Hardware entstehen intelligente Speicherkonzepte. Dr. Armin Keinath (Caterva) im Gespräch mit Fritz Wilhelm, Redaktion „Energie & Management“.

Das Interview

TRANSKRIPT DES GESPROCHENEN WORTES:*

Redaktion „Energie & Management“: Herr Keinath, wenn man sich das so anschaut, sind Sie ja weniger Speicher-Dienstleister oder Speicher-Lösungsanbieter, sondern eher IT-Bude, oder?

Dr. Keinath: Wir sind schon Lösungsanbieter, das ist richtig, aber wir bauen nicht per sé nur die Hardware von dem Speicher. Unsere Kernkompetenz liegt in der Software, in dem Betriebssystem. Dieses Betriebssystem lässt sich halt nur verkaufen mit entsprechender Hardware. Wir haben in Siemens auch einen guten Partner, der für uns die Speicher , basierend auf unserer Kernkompetenz, bauen kann und somit können wir das vermarkten und eine Lösung anbieten.

Redaktion „Energie & Management“: Jetzt haben Sie Siemens erwähnt. Sind Sie offen für alle Speicherhersteller oder sind Sie an Siemens gebunden?

Dr. Keinath: Nein, unsere Vision ist, dass wir jedes Haus zum Kraftwerk machen, damit wir einen großen Beitrag zur Energiewende leisten. Und da ist es uns natürlich recht, wenn möglich viele Speicherhersteller sich an unser Betriebssystem anschließen und den Pool eben größer machen. Und somit können wir vielleicht auch, was die ganze Netzübertragung betrifft, einen Beitrag dazu leisten, dass die nicht ganz so stark ausgebaut werden muss.

Redaktion „Energie & Management“: Ist es denkbar, dass die Speicher im Verbund nicht nur im Regelleistungsmarkt eingesetzt werden, sondern auch im Intraday-Handel beispielsweise?

Dr. Keinath: Also, der Intraday-Handel dient eher zur Unterstützung der Primärregelleistung im Moment. Wir sind nicht nur auf die Primärregelleistung fixiert, sondern können uns auch vorstellen, andere Kombinationen mit einem Speicher darzustellen. Letztendlich dient der Speicher mehr oder weniger dazu, das Netz zu unterstützen, die Energiewirtschaft zu unterstützen. Und das, was am Interessantesten ist, das machen wir. Somit haben wir auch einen Plan B, wenn die Primärregelleistung vielleicht nicht mehr das Lukrativste sein sollte, dann könnte man auch etwas anderes machen. Somit haben wir eigentlich eine Investitionssicherheit durch den Speicher, also auf die Flexibilität, die wir mit dem Speicher haben, um unseren Betrieb aufrecht zu erhalten.

Redaktion „Energie & Management“: Gut – Danke schön!

*Anmerkung: An einigen Stellen wurde das Transkript zur leichteren Lesbarkeit überarbeitet, wobei die Aussagen an sich nicht verändert wurden.

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